Feuerwehr zum Anfassen auf der SR 3 SommerAlm

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Wie fühlt sich ein echter Feuerwehrschlauch an? Wie löscht man einen Brand? Antworten darauf gab es beim Kinderfest auf der SR 3 SommerAlm – mittendrin die Feuerwehren des Landkreises Neunkirchen.

Unter der Federführung des Kreisfeuerwehrverbandes Neunkirchen und gemeinsam mit der Kreisjugendfeuerwehr entstand ein Mitmachbereich, der Feuerwehr für Groß und Klein erlebbar machte. Ob Schlüsselanhänger aus echten Feuerwehrschläuchen gestalten, mit der Kübelspritze Wasser spritzen oder an der Spritzwand das Ziel treffen – überall hieß es: Mitmachen ausdrücklich erwünscht.

Großen Andrang verzeichnete auch die Feuerlöscher-Übungsanlage. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, den sicheren Umgang mit einem Feuerlöscher selbst auszuprobieren. Ebenso beliebt waren die ausgestellten Fahrzeuge der Feuerwehr und des Bevölkerungsschutzes. Erfahrene Feuerwehrangehörige erklärten Technik und Ausrüstung und beantworteten zahlreiche Fragen.

Ergänzt wurde das Angebot durch den Spielanhänger der Kreisjugendfeuerwehr mit zahlreichen Mitmachaktionen für die jungen Gäste.

Der große Zuspruch spiegelte sich auch in den Zahlen wider: Mehr als 200 Schlüsselanhänger wurden gestaltet. Über 30 ehrenamtliche Feuerwehrangehörige aus dem Landkreis sorgten mit ihrem Engagement für einen reibungslosen Ablauf.

Kreisbrandinspekteur Michael Sieslack, der die Planungen bereits im Vorfeld unterstützt hatte, war ebenfalls vor Ort. Auch Landrat Sören Meng besuchte den Feuerwehrstand und danke den Einsatzkräften.

Für den Präsidenten des Kreisfeuerwehrverbandes Neunkirchen, Holger Keller, zeigt der große Besucherandrang, wie wichtig solche Veranstaltungen sind. Sein Dank galt allen Helferinnen und Helfern, deren ehrenamtlicher Einsatz diesen gelungenen Auftritt möglich gemacht hat. Solche Tage schaffen Vertrauen, begeistern für die Feuerwehr und wecken das Interesse am Ehrenamt – vielleicht sogar bei den Einsatzkräften von morgen.

Arbeitsreiche Silvesternacht für die Feuerwehren des Landkreises

Arbeitsreiche Silvesternacht für die Feuerwehren des Landkreises

Die Silvesternacht war für die Feuerwehren des Landkreises Neunkirchen von einigen Einsätzen geprägt. Dabei mussten die Wehren über die komplette Nacht hinweg zu kleineren und größeren Bränden ausrücken.

Die Silvesternacht begann bereits sehr früh für die Feuerwehren. Gegen 19:30 Uhr schlugen die Meldeempfänger in Neunkirchen Alarm. Die Feuerwehr wurde zu einem Mülleimerbrand gerufen. Direkt im Anschluss musste ein brennender Busch gelöscht werden, der durch Feuerwerkskörper entzündet wurde. In Spiesen-Elversberg standen schon die Sektgläser zum Anstoßen bereit, als die ehrenamtlichen Kräfte kurz vor Mitternacht zu einem Brand eines Holzunterstandes gerufen wurden. Die Löscharbeiten zogen sich bis ins neue Jahr.

Zu einem größeren Ereignis kam es um kurz vor 1:00 Uhr. Die Feuerwehren in Neunkirchen wurden zu einem Dachstuhlbrand nach Wellesweiler gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Dach des Hauses bereits in Flammen und drohte auf anliegende Gebäude überzugreifen. Mehr als 70 Einsatzkräfte konnten Schlimmeres verhindern.

Im weiteren Verlauf der Nacht wurden die Feuerwehren auch zu weiteren Kleinbränden gerufen. Es wurden einige Mülltonnen und Grünflächen abgelöscht.

„Es gab einiges zu tun in dieser Silvesternacht und hier sieht man wieder, wie unverzichtbar die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr für den Schutz der Bevölkerung ist. Ich danke allen Einsatzkräften für die Arbeit und wünsche Ihnen für das neue Jahr alles Gute“, so Kreisbrandinspekteur Michael Sieslack.

Zum Glück wurden bei allen Bränden weder Personen noch Einsatzkräfte verletzt.

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